Island Akureyri

Im Rahmen des Leonardo-Da-Vinci-Stipendiumprogrammes (http://www.na-bibb.de) und in Zusammenarbeit mit der Louise-Schroeder-Schule Berlin (http://www.osz-louise-schroeder.de) wird mir die Möglichkeit geboten ein Auslandspraktikum zu machen. Für mich war sofort klar, es geht nach Island!

Die erste Woche verging wie im Flug! Nun wird es endlich einmal Zeit euch von meinen bisherigen Erlebnissen zu berichten.

Am 27.5.2014 ging es endlich los. Ab in den Flieger nach Keflavik (ausgesprochen Keblavik), danach mit dem Bus weiter nach Reykjavik und von dort mit einer kleinen Propellormaschine nach Akureyri.

Dort wartete auch schon Esther auf mich, bei der ich die nächsten Wochen wohnen darf. Am Abend lernte ich auch ihren Freund Valdimar kennen. Ich habe ein schönes kleines Zimmer für mich, mit Blick auf die schneebedeckten Berge.

Akureyri ist die größte Stadt im Norden Islands, und liegt am längsten Fjord, dem EyjafjörðurBild

Am Mittwoch habe ich einen ersten Ausflug in das Stadtzentrum gemacht. Hier ein paar Eindrücke von Akureyri.SONY DSC

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In Akreyri gibt es auch kostenlose Stadtbusse, jedoch verstehen wohl nur die Isländer den Fahrplan ;-). Mein nächstes Ziel war der Supermarkt, und was stand natürlich ganz oben auf der Liste? Genau!

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und

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Für alle Lakritzliebhaber ist Island ein Mekka. Skyr ist eine Mischung aus Joghurt und Quark und gibt es in allen erdenklichen Geschmacksrichtungen.

Am 29.5.2014 war ich zusammen mit Esther in einem typisch isländischen Schwimmbad, also einem Hotpot. Diese Schwimmbäder liegen an einer heißen Quelle und somit beträgt die Wassertemperatur immer zwischen 25 und 42 Grad. So saßen wir also knapp zwei Stunden in dem schön warmen Wasser, der kühle Wind wehte uns um die Ohren und wir genossen den Blick auf die schneebedeckten Berge.

Am 30.5.2014 war ich wieder in der Stadt unterwegs. Diesmal mit der klaren Mission: Touristen Information. Hier habe ich mir schon mal ein paar Broschüren mit Ausflügen zusammen gesammelt. Muss ja alles geplant sein 😉

Ein muss in Island ist es, einmal bei einem Bäcker etwas richtig süßes zu essen. Kein Problem, da kann ich jetzt schon einen Haken dran machen. Eine Zimtschnecke mit Karamellüberzug, sieht komisch aus war aber echt lecker!!!!

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Am Samstag habe ich erst mal meinen Koffer fertig ausgepackt und habe mir einen Erholungstag auf der Terasse in der Sonne gegönnt. Obwohl hier nur um die 16 Grad sind ist es in der Sonne so warm, dass man ohne Pullover und Jacke brutzeln kann.

Am Sonntag haben Esther, Valdi und ich, ach ja und natürlich der Hundi, einen super Ausflug gemacht. Und zwar so richtig mit Jeep, und da meine ich nicht irgendeinen Stadtjeep sondern einen Richtigen.

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Wir haben eine tolle Wasserfalltour gemacht, zu den schönsten und größten in Nordisland.

Erster Stopp war der Goðafoss

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leider etwas schmutzig durch die Schneeschmelze, aber sehr beeindruckend

Als nächstes haben wir uns den Ullarfoss angesehen

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Unterwegs begegnen einem häufig Schafe die auf Island fast das ganze Jahr frei herumlaufen und dann zum Réttir wieder eingefangen werden.

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Weiter zum Aldeyjarfoss, bekannt durch die vielen Basaltsäulen

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als nächstes sahen wir uns den Hrafnabjargafossar an

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und als letztes die großen imposanten Selfoss und Dettifoss (übrigens der wasserreichste Wasserfall Europas)

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und ja der kleine orangefarbene Punkt links im Bild ist ein Mensch

Hier noch ein paar Eindrücke um Island näher kennenzulernen, und ja das was weiß ist ist Schnee und das schwarze ist Lava

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Ganz weit entfernt im Bild unten, der weiße Berg, ist der Herðubreið (dt.: Breitschultrige), ein Tafelvulkan und gilt in Island als Königin der Berge

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So endlich komme ich wieder dazu etwas zu schreiben. Seit ich hier bin ist jeden Tag strahlender Sonnenschein und wenn hier gutes Wetter ist, sitzt man nicht im Haus sondern ist draußen unterwegs. Habe ich eigentlich schon berichtet, dass es hier 24 Stunden hell ist? Jegliches Zeitgefühl geht verloren und vor Mitternacht ist man selten im Bett.

Also am Montag den 2.6.2014 war mein erster Arbeitstag. Das Intercultural Centre sitzt im Rathaus (siehe Foto unten)

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Das Intercultural Centre ist eine Einrichtung, an die sich Einwanderer wenden können. Ob es nun um Übersetzungshilfen geht, Hilfe/Probleme bei Wohnungssuche oder Rechtsberatung. Das Alþjóðastofa Akureyrarbæjar, wie es auf Isländisch heißt, ist also eine Einrichtung die Vermittlungshilfe anbietet.

Als ich fragte wann ich denn am Montag vorbeikommen sollte, kam eine typisch isländische Antwort: zwischen 12 und 15 Uhr. Isländer machen nicht gern Termine.

Also bin ich um 12 Uhr los gelaufen und war dann gegen 12:30 im Büro. Zane (meine Betreuerin für die Zeit hier in Island) ist Lettin und spricht sehr gut Isländisch, Sie wohnt seit 9 Jahren in Island.

Wir haben uns dann unterhalten, was ich gern machen möchte, was ich kennen lernen möchte und wie ich mir meine Zeit hier vorstelle. Und das alles auf Englisch 😉 huiuiuiui.

Wir haben uns schnell darauf geeinigt, dass ich in den anderen Einrichtungen mal hospitieren darf, mit denen sie eng zusammenarbeitet. Dann hat sie aus dem Fenster geschaut und gemeint: heut ist so schönes Wetter, mach Feierabend für heute, wer weiß wie lange das so bleibt.

Oki doki also als erstes Resümee: Das war ein sehr netter erster Tag und ich freue mich auf mehr.

3.6.2014, heute hieß es wieder: komm vorbei wann du magst, ich bin bis 15 Uhr da. Okay, ich also wieder um 12 Uhr los gelaufen, in strahlendem Sonnenschein. Heute hat mir Zane erklärt, wie die Zusammenarbeit mit den anderen Einrichtungen funktioniert. Vielleicht erst mal zu den anderen Einrichtungen. Also hier in Akureyri gibt es zum Beispiel das Human Rights Departement. Darüber aber später mehr, denn hier werde ich mal eine Woche Praktikum machen dürfen. Und es gibt zum Beispiel auch noch Símey, aber auch dazu später mehr.

Wenn also ein Einwanderer eine Frage hat, dann geht er in das Intercultural Centre. Hier versuchen wir entweder gleich die Frage zu klären oder wir stellen Kontakte her. Zum Beispiel organisiert das Centre regelmäßige Treffen für Einwanderer, um ihnen einen leichteren Start zu ermöglichen und Kontakte knüpfen zu können. Denn in einer kleinen Stadt wie Akureyri sind Kontakte das Wichtigste.

Und wie ihr schon richtig vermutet, es war wieder super Wetter und wir haben früh Feierabend gemacht.

4.6.2014

Das mittlerweile gewohnte Spiel, komm wann du magst. Heute regnet es. Man kann die Berge am Fjord gar nicht sehen vor lauter Wolken. Heute hat mir Zane die Statistiken gezeigt, die sie in den letzten Jahren zusammen mit dem Register of Akureyri, aufgestellt haben. Anzahl der Einwanderer, Nationalität und der Entwicklung der letzten Jahre. Man muss sich bei einem Aufenthalt ab 3 Monaten beim Register anmelden um eine Kennitala (eine Registrierungsnummer) zu bekommen. Hier müssen  Nationalität, Religion usw, angegeben werden. Wenn solch eine Anmeldung einging, versendet dann das Centre ein bisschen Infomaterial an die Personen. In der Hoffnung einen Kontakt herstellen zu können.

Aus dieser Zusammenarbeit, entsteht auch die Statistik, bei Interesse: http://www.astofan.akureyri.is/en/skrifstofan/statistics

Interessant, dass es viele Polen und Philippinen nach Island verschlägt.

Hier noch ein paar Bilder vom verregneten Akureyri.SONY DSC

 

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5.6.2014 heute scheint wieder die Sonne! Im Intercultural Centre ist es sehr ruhig. Zane zeigt mir die Infomaterialien, die sie an die Einwanderer versendet. Das meiste ist in drei Sprachen abgedruckt, Isländisch, Polnisch und Englisch. Um einwandern zu können, ist es keine Voraussetzung Isländisch zu sprechen. Somit kapseln sich viele Einwanderer ein bisschen ab. Sie sehen keine Notwendigkeit darin die Sprache zu lernen, warum auch immer. Zumal auf Arbeit eigentlich nur Isländisch gesprochen wird, und somit können Einwanderer auch keine Arbeit finden. Das ist eine der vielen Fragen, die das Centre klären möchte.

Zane hat mich heute gebeten, ob ich nicht Texte auch ins deutsche übersetzen könnte, aber dafür bekomme ich später Zeit. Es kamen auch schon Übersetzungsanfragen vom School Departement. Hier sollen Flyer für deutsche Eltern übersetzt werden. Aber auch das kommt später.

Es ist schönes Wetter und ich habe Feierabend. So lässt es sich aushalten 😉

So blieb mir noch viel Zeit die Stadt zu erkunden. Heute steht der Botanische Garten auf meinem Plan.

Ein kleiner schön angelegter Garten. Von einer Gruppe Frauen ins Leben gerufen.

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im oberen Bild ist das die älteste Schule Akureyris zu sehen, in den unteren die beiden ältesten Häuschen des Gartens in dem früher der Verwalter gewohnt hat und noch irgendwer, da muss ich mich noch mal schlau machen 😉

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noch ein paar Blümchen 😉

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übrigens kommen schon die ersten Kreuzfahrtschiffe an, der Sommer beginnt und die Touris stürmen die Stadt.

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6.6.2014 und wieder Sonne, Sonne, Sonne. Ohne Jacke ging es heute auf Arbeit. Obwohl es nur 15 Grad sind, ist die Sonnenintensität so stark, dass einem richtig warm wird.

Heute kam eine Mail vom Register, ein Einwanderer mit seiner Familie hat sich angemeldet! Also haben wir die ganzen Materialien zusammengesammelt. Familie, das heißt Schulinformationen, Kindergarteninformationen, Zettel mit wichtigen Mailaddressen. Außerdem die Mailaddresse vom Übersetzungsdienst, der auch einspringt wenn man zum Beispiel zum Arzt geht. Mit der Hoffnung, dass die Familie sich melden wird verschicken wir alles. Und dann war es das schon wieder.

Was aber nicht schlimm ist, denn so konnte ich noch ein wenig einkaufen.

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ERDEBEEREN!!!!!! Ganze 8 Stück sind in einer Packung und diese kostet dann 458 Kronen, also rund 2,97 €!!!!! Aber hahahah ich bin ja clever, die waren im Angebot also nur 229 Kronen (1,49€) Bombe oder??

Essen in Island ist unglaublich teuer, Ausflüge in Island sind unglaublich teuer, Bus fahren in Island ist unglaublich teuer. Kein Wunder also, dass alle Isländer Kredite aufnehmen ohne Ende um sich ein Haus bauen zu können usw.

Oki doki, am Wochenende ist hier wieder Programm, morgen wird Valdis Sohn getauft, da darf ich mit auf die Feier. Und am Montag haben Esther und ich geplant, eine kleine Wandertour mit dem Hund zu unternehmen. Aber wie immer hängt in Island alles vom Wetter ab und fordert somit die Spontanität.

 

7.6.2014 – heute ist der Fermingardagurinn, der Konfirmationstag von Valdis Sohn Alexander und ich darf mit.

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Am Vormittag ging es zusammen mit Valdi und Esther los.

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Es fand in einer kleinen Kirche in Laufás statt. Ein wirklich schöner Ort.

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Nach der Konfirmation wurden unzählige Fotos gemacht.

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In direkter Nachbarschaft zur Kirche befindet sich das Museumsdorf, hier stehen Torfhäuser wie es sie früher überall auf Island gegeben hat.

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Nach der Kirche sind alle wieder nach Akureyri gefahren zum Essen. Es kamen ca. 70 Gäste und die Stimmung war toll. Aber nun mal zum Essen.
Valdis Bruder hat gekocht.

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Als Vorspeise gab es Schneehuhnsuppe. Natürlich wurden die Schneehühner von Familie und Freunden selbst geschossen. Sehr lecker.

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Danach gab es Büffet. Ich habe mir natürlich von allem etwas genommen.
Fangen wir oben an. Da gab es Graved Lachs mit Dillsoße. Der Lachs ist natürlich selbst gefangen.
Rechts seht ihr Apfelsalat, links daneben ist Gans, dazu gab es Beerensoße. Die Gans war natürlich auch selbst geschossen. Das große Stück Fleisch ist Rentier, auch selbst geschossen. Dazu Kartoffeln und Pilzsoße.

 

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Danach gab es die typisch Isländischen Kranzkuchen (Kranzakaka). Meistens mit Marzipan oder Schockolade.

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Es war ein wirklich schöner Tag.

8.6.2014 – heute sind wir schon wieder auf einer Konfirmation. Aber diesmal nur zum Essen. Mit anderen Worten wir haben das ganze Wochenende nur gegessen.

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9.6.2014 – das Wetter ist gut, mit Hundi und Proviant geht es auf zum Mývatn, zum Mückensee. Und der See macht seinem Namen alle Ehre. An einem Straßenabschnitt sah es so aus als würde sich eine Nebelbank über die Straße schieben, dabei waren es Mücken! Unglaublich so etwas habe ich noch nie gesehen.

Unsere erste Station sind die Pseudokrater. Sollten Flecken auf den Bildern sein, dann sind es Mücken.

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die Pseudokrater sind während eines Vulkanausbruchs entstanden, als Lava und Wasser aufeinander getroffen sind.

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Danach ein kurzer Stopp in Dimmuborgir. Der dunklen Stadt. Hier kann man Tuffsteinformationen bestaunen.

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Aber unser Ziel haben wir nie aus den Augen verloren: die Besteigung des Hverfjall oder Hverfell, da sind sich die Isländer wohl noch nicht ganz einig.

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Unser Weg nach oben.

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Nach erfolgreichem erklimmen des Vulkans können wir in den Krater sehen, 1,2 km Durchmesser.

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Dimmuborgir von oben

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Mückensee von oben

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Und nach der Anstrengung eine wohlverdiente Pause im Schwimmbad, dem Jarðböð (Erdbad).

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Auf dem Rückweg noch ein kurzer Stopp bei dem Hochtemperaturgebiet Hverarönd, Schwefelfeldern, super!

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überall blubbernder Schlamm

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auf dem unteren Bild sieht man sehr gut die Spalte, hier driften die Eurasische und Amerikansiche Erdplatte auseinander.

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10.6.2014 – heute ging es wieder auf Arbeit. Zane verkündete mir gleich, dass sie für den nächsten Tag ein Treffen im Human Rights Departement für mich arrangiert hat. Ansonsten war es den ganzen Tag sehr ruhig.

11.6.2014 – auf zum Human Rights Departement! Katrín wartete bereits auf mich. Ich muss dazu sagen, in Island spricht man sich immer mit „Du“ an. Katrin erklärte mir den Aufbau, was ganz interessant war, denn die größte Abteilung in diesem Departement war für Sport und für Erwachsene. Dann gibt es noch Abteilungen für Drogenprävention und unterschiedliche Altersgruppen. In Akureyri gibt es recht wenig Fälle von Menschenrechtsverletzungen. Der größte Teil der Arbeit wird durch die Zusammenarbeit mit Schulen bestimmt. Es werden viele Sportkurse angeboten um Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit „aufzufangen“, damit sie nicht auf die schiefe Bahn geraten. Außerdem gibt es viele kreative Kurse die belegt werden können, Töpfern usw. Einen anderen großen Teil der Arbeit macht die Abteilung für Erwachsene aus. Sowohl Isländer als auch Einwanderer werden hier angesprochen. Es finden täglich Handwerkskurse in Rósenborg statt, in denen man neben Häckeln, Schreinern usw. auch Leute kennenlernen kann. Viele kommen regelmäßig und konnten sich dadurch auch einen festen Freundeskreis aufbauen.

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Am Nachmittag sind Esther und ich mit Anetta (einer Freundin von Esther und auch Deutsche) in ein Hundehotel gefahren, da Anetta bald in den Urlaub möchte. Auf dem Weg lag das Jólahúsið, das Weihnachtshaus. Es hat das ganze Jahr geöffnet.

 

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12.6.2013 – noch einmal zu Rósenborg. Heute erklärte mir Katrín, wie die Zusammenarbeit mit der Polizei und den Schulen bei Fällen häuslicher Gewalt funktioniert. Sie erklärte, dass sich dieses Netzwerk erst in den letzten Jahren so eng gebildet hat. Alle Projekte stecken sozusagen noch in den Kinderschuhen. Die Zusammenarbeit mit dem Intercultural Centre ist seit Beginn sehr eng, da es meist die erste Stelle ist, an die sich Einwanderer bei Problemen wenden. Ein weiterer interessanter Tag geht zu ende.

Am Nachmittag habe ich noch einen Ausflug in das Nonnahús gemacht. Das Haus von Jón Sveinsson, einem bekannten Schriftsteller. Dessen Bücher (die Geschichten von Nonni und Manni) in 40 Sprachen übersetzt wurden. Es ist eines der ältesten Häuser in Akureyri, gebaut 1850

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13.06.2013 – heute war ich wieder im Intercultural Centre, aber nicht lang, da sich die Öffnungszeiten durch die Sommerpause in Island sehr verkürzt haben. Es war eine Polnische Mutter mit ihrem neugeborenen Kind da und wusste nicht, wie sie ihr Kind anmelden soll, oder ob sie das überhaupt machen muss. Wo es angemeldet werden muss, was muss man bei der Geburtsurkunde beachten und wie läuft das mit den Untersuchungen und Impfungen für das Kind. Eine Menge Fragen, die ich wahrscheinlich jetzt nicht mehr beantworten könnte. Aber wir konnten ihr Telefonnummern und Ansprechpartner nennen, an die sie sich wenden kann. Außerdem kam noch ein Mann vorbei, der vor kurzem eine Operation am Knie hatte und nun müssen die Schrauben entfernt werden. Er braucht aber für diesen Termin einen Dolmetscher. Das konnte auch schnell gelöst werden.

Am Nachmittag haben Esther, Hundi und ich noch einen Ausflug in den Wald gemacht. Ja richtig, Wald! Den gibt es noch auf Island.

 

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und es artete wieder in eine Wanderung aus ;-),

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aber es war ein schöner Ausflug bei tollem Wetter, braun gebrannt und erschöpft (selbst der Hundi war total fertig) kamen wir wieder zu Hause an.

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Es wird Zeit euch von meinem Wochenende zu berichten!

14.6.2014 – heute sind Esther und ich auf einen Jagdhundewettbewerb gefahren. Die gibt es überall auf Island. An diesen Wettbewerben dürfen nur reinrassige Hunde teilnehmen. Auf einem ausgesuchten Gelände werden eine bestimmte Anzahl Gänse und andere tote Vögel versteckt. Diese müssen dann von dem Hund gefunden werden und dem Besitzer gebracht werden. Es werden auch Jagdszenen nachgestellt, indem ein Gewehrschuss ertönt und dann ein Vogel durch die Luft fliegt. Der Hund muss dann auf das Kommando seines Besitzers warten und darf erst nach Aufforderung den Vogel holen. Es gibt unterschiedliche Klassen, Anfänger bis Profi sozusagen.

Auf dem unteren Bild seht ihr das Gelände, die Hunde müssen auch ein Stück durch das Wasser schwimmen.

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Typisch isländisch wird so geparkt, dass man bequem von oben alles aus seinem Auto aus beobachten kann. Zum Abschluss gab es noch ein gemeinsames Essen und die Preisverleihung für die besten Hunde in der jeweiligen Klasse.

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Auf dem unteren Bild seht ihr eine Töltbahn. Tölt ist eine Gangart des Islandpferdes und es finden regelmäßig Töltwettbewerbe auf Island statt.

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ein schöner Tag ging wieder zu ende.

15.6.2014 – Whale Watching!!!!! steht heute auf meinem Programm. Das Wetter ist perfekt, es ist nicht zu sonnig und es regnet nicht. Also los!

Als erstes begrüßte ein Schweinswal unser Schiff auf der Fahrt raus in den Fjord, Richtung Meer.

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Und mit diesem Bild wurden wir empfangen. Ein anderes Schiff hatte schon vollen Erfolg, gleich zwei Wale begleiteten das Schiff.

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und dann tauchten plötzlich direkt neben unserem Schiff gleich 3 Buckelwale auf!

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und sie begleiteten uns die ganze Zeit. Sie schwammen unter unserem Schiff hindurch und tauchten nur 1 m von uns entfernt wieder auf. Ein ganz besonderes Erlebnis! Hier ein paar Fotos für euch.

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es war auch ein kleiner dabei, der war besonders neugierig

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und dann nur einen Meter entfernt vom Boot!

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Was für ein tolles Erlebnis!!! Das werde ich definitiv noch einmal machen, so viel ist klar. Auf dem Rückweg hat uns noch für ein paar Meter ein Minkwal begleitet, nur leider so kurz, dass ich davon kein Foto machen konnte.

Sjáumst!

16.6.2014 – heute geht’s wieder auf Arbeit. Zane erzählt mir, dass sie ein Treffen für mich organisiert hat. Ich darf zwei Tage im School Department verbringen und Helga über die Schulter schauen. Ansonsten ist es sehr ruhig heute. Wir haben die Flyer vom Intercultural Centre noch etwas verbessert und die neuen dann in Auftrag gegeben und ich habe Ewa kennengelernt. Sie arbeitet auch im Intercultural Centre und ihre Eltern kommen aus Polen. Zusammen haben wir noch einen Besuch in einer Schule nächste Woche vorbereitet. Dort wollen sie den Schülern das Centre vorstellen, was sie machen und für wen sie Ansprechpartner sind. Also haben wir noch ein wenig an den Power Point Präsentationen gebastelt und schon war der Tag wieder rum. Ich bin gespannt wie es morgen weiter geht.

17.6.2014- heute ist Independence Day (Unabhängigkeitstag) in Island! Also Feiertag! Überall in der Stadt wird dieser Tag gefeiert und ich will hin und mir das anschauen. Übrigens für alle die sich an den Eurovision Songcontest erinnern, es nahm letztes Jahr auch Island teil. Ja, auch dieser Sänger (dessen Namen ich vergessen habe) war in Akureyri an diesem Tag. Also, nichts wie hin. Aber da wusste ich noch nicht was Valdi vorhatte.
Am Morgen fragte er mich ob ich denn schon was vorhätte er will mit dem Schneemobil fahren. Hast du Lust mitzukommen? Klar! So etwas lasse ich mir nicht entgehen. Und schon war der Ausflug in die Satdt vergessen
Valdi hat noch einen Freund angerufen, ob der mitkommen möchte. Allein wäre es zu gefährlich. Dann wurden die Schneemobile auf einen Hänger geladen und schon ging es los.
Vor Ort legten wir dann noch Schutzwesten an, dicke Jacke drüber und Helm auf den Kopf. Ich habe mich gefühlt wie Hulk.
Aufgestiegen und zack den ersten Berg hoch.

Eine tolle Tour, die mehrere Stunden gedauert hat.

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wir sind etwas oberhalb des Örtchens Greinivík gestartet

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es ziehen dunkle Wolken auf und es wird Zeit langsam den Rückweg anzutreten

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auch über Akureyri (ganz hinten im Bild) haben sich Regenwolken gesammelt

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Auf dem Rückweg kamen uns noch ein Snowboarder und ein Skifahrer entgegen, Valdi und sein Kumpel haben sie dann noch schnell nach oben gefahren.

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ein letzter Blick auf den Fjord

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Ein weiterer toller Tag geht zu Ende.

18.6.2014 – auf in das School Department! Hier werde ich sehr nett empfangen. Helga erklärt mir das isländische Schulsystem und die Punkte die dringend verbessert werden müssen.
Das Schulsystem ähnelt unserem.
In der Leikskóli sind Krippe, Kindergarten und Vorschule zusammengefasst.
Danach besucht man die Grunnskóli, vergleichbar mit der Gesamtschule bei uns. Diese Schule umfasst die Klassen 1 bis 10.
Nach der Grunnskóli kann man sich zwischen zwei Schulen entscheiden. Entweder man geht auf die Menntaskóli oder die Fjölbrautaskóli. Die Menntaskóli kann man mit dem deutschen Gymnasium vergleichen. Diese Schule bereitet einen auf die Universität vor. Die Fjölbrautaskóli entspricht in etwa der deutschen Berufsschule und ist eher praktisch orientiert. Aber man kann mit beiden Schulabschlüssen die Universität besuchen.
Neben Dänisch wird als zweite Fremdsprache Englisch gelernt. Erst später kann man weitere Fremdsprachen zusätzlich lernen. Dass die Isländer Dänisch lernen ist historisch begründet, denn Island stand lange Zeit unter der dänischen Krone bis zur Unabhängigkeit.
Ach das habe ich noch gar nicht erwähnt, die Isländer halten nicht so viel von Hausaufgaben. Die Schule soll Spaß machen und nach der Schule sollen die Kinder spielen und nicht Hausaufgaben machen. Außerdem kann man eine Klasse nicht wiederholen. Es werden alle versetzt, der Unterricht wird jedem Kind einzeln angepasst, dass es in seinem Tempo lernen kann. Diesen Punkt verstehen viele Einwanderer nicht. Sie würden ihren Kindern gern die Möglichkeit geben ein Schuljahr zu wiederholen, damit die Noten besser werden. Denn hier entscheiden die Noten ob man später zur Uni gehen kann oder nicht.
Das war ein interessanter Tag und morgen geht es weiter.

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19.6.2014 – heute bin ich wieder im School Department. Helga möchte mehr über das deutsche Schulsystem wissen. Außerdem interessiert sie sich sehr für unser vielfältiges Sprachangebot an unseren Schulen. Hier ist es ein Problem einen Sprachlehrer zu finden und dann noch genug Schüler die diese Sprache auch lernen möchten. Außerdem fasziniert sie die Möglichkeit, dass man in Deutschland schon im Kindergarten eine Sprache lernen kann. An diesem Tag haben wir lange über die Vor und Nachteile beider Schulsysteme gesprochen.
Nach dem Besuch im School Department habe ich Esther auf ihrer Arbeit besucht. Ich hatte mich, als ich noch auf der Suche nach einem Praktikumsplatz war, bei ihrem Büro beworben. Es war ganz lustig nun doch einmal dort zu sein. Sie hat mir das Büro gezeigt und mich zum zweiten Frühstück eingeladen. Hier lernte ich auch ihren Chef kennen, zumindest persönlich. Wir hatten ja bereits vor einiger Zeit miteinander telefoniert.
Und als wir im Frühstücksraum saßen und uns unterhielten, vielen allen die gehissten schwedischen Flaggen auf. Niemand wusste so richtig warum, bis jemand sagte: Die schwedische Kronprinzessin kommt doch heute nach Island.
Aha! Und warum weiß das niemand? Es stand noch nicht einmal in den Tageszeitungen! Na egal, auf jeden Fall sind Viktoria und Daniel an diesem Tag in Husavík zum Whale Watching und nachmittags kamen sie dann nach Akureyri!!! Hier ist was los. Ich habe sie leider verpasst, sie sind dann noch zur Universität gefahren, die nur ein paar Minuten entfernt ist.

20.6.2014 – ich bin wieder im Intercultural Centre. Zane gab mir einen Text vom School Department, den ich übersetzen soll. Das School Departement möchte in Zusammenarbeit mit dem Intercultural Centre einen Flyer erstellen, in mehreren Sprachen, der das isländische Schulsystem näher erläutert. Denn hier gibt es immer wieder Verständnisprobleme.
Das Wochenende kann kommen!

21.6.2014 – es soll ein ruhiges Wochenende werden. Also starteten Esther und ich den Tag sehr gemütlich und langsam. Valdi musste auf Arbeit. Am Vormittag fuhren wir dann los um das Auto zu waschen. Es klebten nämlich noch die ganzen Mückenleichen am Wagen von unserem Ausflug zum Mückensee. Nach getaner Arbeit gönnten wir uns ein Eis.
Dann fing es an zu regnen und unser Plan das Auto weiter zu reinigen verschob sich auf einen anderen Tag, nächster Punkt war: Blumen für die Terrasse kaufen. Nach langem Überlegen welche denn am schönsten seien, fuhren wir nach Hause um gleich die Blumentöpfe zu füllen. Am Abend grillten wir noch. Lecker Hamburger!
Und danach gab es ein typisch isländisches Dessert! Mit ganz viel Sahne, Baiser und Früchten.
Das Rezept gibt es nur auf Anfrage 😉

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Sjáumst und  in der Hoffnung das Internetproblem bald gelöst zu haben!

 

23.6.2014 – nach einem wirklich ruhigen Wochenende beginnt heute mein Tag wieder im Intercultural Centre. Zane erzählt mir von ihrem Mann, der an der Háskólinn á Akureyri (Universität von Akureyri) arbeitet. Er leitet momentan eine Studie, die sich mit Einwanderern in Akureyri auseinandersetzt. Er möchte gern klären warum die Menschen nach Island kommen und nicht in ein anderes Land auswandern. In den bisherigen Studien zeigte sich, dass es nicht wegen des Geldes ist. Die meisten der Einwanderer verdienen sogar weniger als zuvor und trotzdem sind sie glücklich in Akureyri. Warum? Das versucht er herauszufinden.
Zane vermittelte mir eine Praktikantenstelle in dieser Studie, so kann ich einen besseren Einblick in die Beweggründe der Einwanderer gewinnen.
Um 14 Uhr hatte ich mein Treffen an der Uni. Hier hat uns (mir und zwei anderen Austauschstudenten) Markus alles erklärt, uns Fragebögen mitgegeben und erklärt worauf es ankommt. Denn wir sollen so viele Interviews mit Einwanderern führen wie es uns möglich ist. Ein recht spannendes Projekt. Mal sehen was da noch auf mich zu kommt. Wir haben diese Woche Zeit unser erstes Testinterview zu führen, die Auswertung findet dann nächste Woche statt.

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24.6.2014 – heute geht es zu Símey. Mit dieser Einrichtung arbeitet das Intercultural Centre sehr eng zusammen. Símey ist ein Lebenslanges Lerncenter, wenn man es denn so übersetzen kann. Hier wird Einwanderern die Möglichkeit geboten zum Beispiel Sprachkurse zu belegen. Es ist recht schwierig in Akureyri Sprachkurse absolvieren zu können. An der Uni werden keine angeboten und wenn es dann einen Sprachkurs gibt, ist dieser sehr teuer. Krístin erläutert weiter, dass es auch schwierig ist, Sprachlehrer zu finden. Und noch schwieriger ist es, Leute zu finden, die diesen auch machen möchten. Sie zeigte mir noch die Unterrichtsräume und Aufenthaltsräume in denen die Kursteilnehmer dazu aufgefordert werden miteinander die neu zu erlernende Sprache zu sprechen.

Am Abend war ich noch bei Zane und Markus zum Essen eingeladen. Ich ziehe ja ab dem 4.7.2014 in ihr Haus während sie im Urlaub sind. Auch die beiden Austauschstudenten waren eingeladen, mit ihnen werde ich dann zusammen in dem Haus wohnen. Es gab gegrillten Fisch, von Markus selbst geangelt und Salat aus dem Garten.  Es war ein sehr lustiger Abend.

25.6.2014 – es geht noch einmal zu Símey. Krístin zeigt mir wie sie einen Kurs organisiert. Als erstes müssen überhaupt Kursanfragen existieren, oder jemanden der sagt, ich kann das unterrichten. Dann werden alle angeschrieben, alles per Email. Je mehr Kursteilnehmer, desto billiger wird es. Dann müssen noch die einzelnen Unterrichtsstunden von allen Teilnehmern „abgesegnet“ werden. Das meint, es soll jeder die Chance haben, an jeder einzelnen Stunde teilnehmen zu können. Ansonsten werden neue Termine vereinbart. Das alles zieht sich über mehrere Wochen. Momentan bereitet Krístin einen Isländischsprachkurs vor. Hier habe ich mich gleich eingetragen. Mal sehen wann der Kurs beginnt.

Heute Abend bin ich in die Bibliothek gegangen. Hier trifft sich wöchentlich eine Gruppe die isländisch lernen und üben wollen. An diesem Abend war aber nur Lena da, auch eine Deutsche. Sie kam auf die Idee solch eine Gruppe ins Leben zu rufen. Ab jetzt bin ich jeden Mittwoch mit dabei.

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26.6.2014 – heute sind Zane und ich in der Brekkuskóli. Hier besuchen Schüler die Klassen 1 bis. 10. Vor drei Klassen (7. Klasse bis 10. Klasse) stellten wir das Intercultural Centre vor, diskutierten über Religion und das aktuelle Thema: es soll eine Moschee in Reykjavik gebaut werden. Außerdem sollte ich mich vorstellen, was ich in Akureyri mache, woher ich komme usw. Ich muss zugeben, das war etwas aufregend.
Im Großen und Ganzen kann man aber sagen, dass es sich gelohnt hat. Die Schüler waren sehr interessiert und stellten viele Fragen.

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Am Abend kam ein weiteres Highlight. Gugga (die Tochter von Anetta) nahm mich mit zum reiten!!! Sie hat ein Islandpferd und teilt sich zwei weitere mit zwei Freundinnen. Hui, ich war schon etwas aufgeregt. Am Anfang war es noch etwas holprig, aber dann hatte ich den Dreh raus und bin das erste Mal Tölt geritten. Super!!!! Mal sehen wann es das nächste Mal klappt. Hoffentlich bald.

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27.6.2014 – heute habe ich den ganzen Tag Zeit bekommen um den Text für das School Department zu übersetzen. Das Wetter war gut, also setzte ich mich auf die Terrasse und begann mit der Übersetzung. Zum Glück weiß ich schon ein bisschen über das isländische Schulsystem Bescheid, aber es wird noch ein Weilchen dauern bis ich fertig bin.

28.6.2014 – gutes Wetter, den Hundi ins Auto und los geht’s zu einem Ausflug. Valdi ist auf einem Angelausflug. Unsere Tour führt uns entlang des Fjords, durch Dalvík einem kleinen Fischerörtchen, weiter durch Ólafsfjödur und Siglufjördur.

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Bis nach Hofsós. Unser Ziel: ein Schwimmbad mit Hotpot. Ein super Blick und eine schöne Pause.

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An der Küste findet man hier ganz viele Basaltsäulen.

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Danach sind wir dem Skagafjördur gefolgt bis nach Saudárkrókur.

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Ein schöner Strandspaziergang war natürlich ein Muss!

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Im Ólafshús haben wir lecker Lammkotelett gegessen.

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Bei strahlendem Sonnenschein ging es dann weiterauf der Ringstraße, über den Pass bis nach Akureyri zurück.

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Ein ganz toller Ausflug.

29.6.2014 – Sonnenschein! Nach einem langen entspannten Frühstück haben wir uns auf die Terasse gesetzt und uns gesonnt. So verbringt man einen Sonntag!

30.6.2014 – Zane hat mir die ganze Woche Zeit gegeben um den Text zu übersetzen. Trotzdem bin ich am Montag kurz im Centre vorbeigegangen um mich auf den neuesten Stand zu bringen. Morgen habe ich ein Treffen mit Soffia im Directorate of Labour.
Am Vormittag lief ich dann zu meinem Sprachkurs. Nur außer mir kam niemand. Ich habe mich dann noch mit Kristin und der Lehrerin unterhalten und diese sagten mir, dass dies immer wieder passiert. Nun gut, also kein Sprachkurs. So hatte ich den ganzen Tag um zu übersetzen.

1.7.2014 – auf meinem Plan steht heute das Treffen mit Soffia. Im weitesten Sinn ist es ein Arbeitsamt, für den Großraum Westisland zuständig. Die Arbeitslosenrate ist seit der Krise zum Glück konstant gesunken. Es gibt auch keine Probleme mit Arbeitslosen Einwanderern. Die meisten, die nach Island kommen, haben schon eine Jobzusage. Sie hat mir viele Statistiken gezeigt und erklärt wie die unterschiedlichen Entwicklungen im Zusammenhang mit Politischen Ereignissen stehen. Es war sehr interessant.

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Danach bin ich noch einmal in die Uni zu Markus gegangen. Er hat mir ein Aufnahmegerät gegeben, für die Interviews und noch ein paar Sachen erklärt. Es regnet in Strömen. Heute habe ich einen neuen Abschnitt übersetzt, aber jeden Tag bessere ich wieder Sachen aus oder schreibe sie komplett neu.

2.7.2014 – wieder sitze ich vor dem Text. Und wieder habe ich ein Stück geschafft. Am Nachmittag schaue ich bei Markus und Zane vorbei um den Schlüssel für das Haus abzuholen. Ich bin gespannt wie die Zeit dort wird.

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3.7.2014 – Kofferpacken! Heute steht der Umzug an. Esther fuhr mich noch runter, damit ich mit meinem Köfferchen nicht durch den Regen laufen muss. Die Übersetzung hat etwas warten müssen deswegen, aber Morgen geht es dann weiter.

4.7.2014 – meine Lieben, was soll ich berichten? Es regnet ohne Ende und ich sitze mit einer Tasse Tee am Tisch und übersetze den Text. Ich habe mich in dem Haus ganz gut eingelebt

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5.7.2014 – Regen, unverändert. Aber heute waren Esther und ich trotzdem auf Shopping Tour. Danach gab es Sushi und wir haben ganz gemütlich einen Film geschaut. Und ja, ich gebe es zu, auch Fußball.

6.7.2014 – Regen. Esther ist heute Touriguide und den ganzen Tag nicht da, Valdi ist auf einem Angelausflug, also passe ich auf den Hundi auf. Am Abend gab es noch lecker Lasagne. Mehr kann ich euch von meinem Wochende nicht berichten. Mal sehen was die Woche so bringt.

7.7.2014 – es regnet immernoch. Aber nicht mehr so doll. Ich habe eine Mail von Stéfanie bekommen (sie begleitet das Projekt von der Uni), sie hat wohl schon mehrere Personen kontaktiert, die sich für ein Interview bereitstellen würden. Auf Arbeit muss ich diesem Sinne nicht, da ich für das Projekt eingeteilt bin, dessen Ergebnisse auch sehr interessant für das Intercultural Centre sind. Ich hoffe ich kann bald das erste Interview führen. Aber bis jetzt bleibt mir nichts anderes übrig als zu warten. Also bin ich am Nachmittag (es kam doch tatsächlich einmal für kurze Zeit die Sonne raus) in den alten Teil von Akureyri gelaufen, den ursprünglichen Teil.

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auf dem unteren Bild seht ihr das älteste Haus in Akureyri

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und so sah es früher aus (das Haus links ist das von dem oberen Bild), dort wo ich stand um das Foto zu machen war früher Wasser. Zur Landgewinnung wurde immer mehr Erde aufgeschüttet

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und hier das ehemalige Krankenhaus mit anschließender Leichhalle, beide Gebäude sind heute bewohnt

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aber überall versuchen die Anwohner die Häuser zu Sanieren und instand zu halten, eine sehr schöne Ecke in Akureyri

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Bis demnächst! Sjáumst!

8.7.2014 – Stephanie hat mir Kontaktdaten von eventuellen Interviewpartnern zugesendet. Da es Deutsche sind, ist es praktisch das ich da bin. So kann ich das Interview auf deutsch führen und somit auch das Gespräch persönlicher gestalten. Also habe ich einige Mails versendet und warte nun auf Antwort. Dann bin ich noch kurz zu Ewa in das Intercultural Centre gegangen. Sie erzählte mir, dass sie noch eventuell zwei Meetings für mich arrangiert hat, aber sie wartet noch auf die genaue Uhrzeit und Datum. Dann sprachen wir noch ein bisschen über das Projekt mit der Uni.

9.7.2014 – da ich noch keine Antwort auf meine Interviewanfragen bekommen habe und im Centre auch nichts zu tun ist, habe ich frei. Das Wetter ist auch besser, also steht ein Ausflug auf dem Plan!

Vorbei am Spiegelsee, woher der Name kommt ist wohl klar 😉

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Als erstes ging es zum Godafoss. Da war ich ja schon mal, aber trotzdem hier ein Bild mit Sonnenschein und ohne Schnee!

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Dann ging es weiter zum Mývatn. Diesesmal hatte ich Glück und es waren kaum Mücken da.

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Kurzer Stop bei Dimmuborgir

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nächster Halt: Schwefelfelder. Hier wird mittleriweile Eintritt verlangt, zum Glück war ich schon einmal hier

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Und dann mein kleines Highlight: Der Dettifoss bei strahlendem Sonnenschein und mit Regenbogen!

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dann bin ich noch schnell zum Selfoss geflitzt

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und dann ging es schon weiter zum den Echo Cliffs, den Hljódarklettar

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seht ihr hier einen Elefanten im Stein? Genau hinschauen!

 

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unglaublich beeindruckend diese Steinformationen!

Dann weiter nach Ásbyrgi, einer Felsformation die von oben betrachtet aussieht wie ein Hufabdruck. Die Legende besagt, dass hier Sleipnir, das achtbeinige Pferd von Odin, die Erde berührt haben soll

 

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durch den Tjörnes (einer Landschaftsformation)

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ging es weiter nach Húsavík, einem kleinen schönen Fischerdörfchen.

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danach zurück nach Akureyri

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Ein toller Tag!

10.7.2014 – ich habe endlich meine erste Antwort auf meine Interviewanfrage bekommen! Leider eine Absage. Ich habe Stefanie informiert und sie gebeten mir noch ein paar andere Mailadressen zu geben. Vielleicht habe ich bald Glück. Also habe ich noch die Unterlagen vorbereitet für ein eventuelles Interview, sowie die Fragen. Diese sind nicht fest vorgegeben. Wir sollen im Gespräch mit den Personen so viel wie möglich erfahren ohne eine Frage nach der anderen zu stellen.

11.7.2014 – heute führt mich mein Weg wieder in das Intercultural Centre. Ewa hat mir gezeigt wie der Flyer vom School Department aussehen wird, mit meinem Text. Und sie hat mich schon vorgewarnt, es kommen wahrscheinlich noch mehr Übersetzungsanfragen. Ansonsten ist es sehr ruhig, keine neuen Anmeldungen und auch keine Besucher. Nur eine Mail von einem Belgier, der Überstzungshilfe für den nächsten Arztbesuch braucht. Also haben wir einen geeigneten Dolmetscher herausgesucht und vermittelt.

Am Nachmittag waren Esther und ich noch im Schwimmbad in Akreyri, schön im Hot Pot gesessen und enspannt.

12.7.2014 – Wochenende! Und was wollen Esther und ich machen? Wandern natürlich. Also früh aufstehen, Schnittchen vorbereiten und auf gehts.

Eine Legende besagt, dass in dieser Formation ein Goldschatz versteckt ist.

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Unser Weg nach oben!

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aber eine wunderschöne Landschaft

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Wasser! Der See scheint nah!

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nein das ist nicht der gesuchte See, das wäre etwas entäuschend gewesen

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Und hier endlich der See, sehr schön und idyllisch.

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Nach der Anstrengung mussten wir erst einmal zum Entspannen in ein Schwimmbad. Und ein weiterer schöner Tag geht zu Ende.

13.7.2014 – Fußball steht auf dem Plan. Wir haben uns Nachmittags bei Esther getroffen. Essen und Nachtisch gemacht und los ging es schon. Deutschland gewinnt. Ein schönes ruhiges Wochende. Ich bin gespannt was die Woche für mich breit hält.

14.7.2014 – heute war ich wieder im Intercultural Centre, ich habe mit Ewa die kommende Woche besprochen und ich habe einen Termin im Gender Equality Centre. Sonst war es wieder sehr ruhig. Es gab keine neuen Anmeldung und Besucher kamen auch keine.

15.7.2014 – mein Weg führt mich heute in das Gender Equality Centre. Es ist erstaunlich dass trotz der Krise sich nichts an der Einkommensverteilung zwischen Männern und Frauen geändert hat. Die Gehälter sind seit 50 Jahren gleich unterschiedlich und eine angleichung ist nicht in Sicht. Außerdem beschäftigt sich das Gender Equality Centre mit häuslicher Gewalt und setzt sich für Opfer und Prävention sehr stark ein. Außerdem arbeiten sie sehr eng mit dem Intercultural Centre zusammen. Sollte sich jemand nicht gerecht auf Arbeit behandelt fühlen oder das Gefühl haben, dass er am wenigsten von allen verdient, kann er sich an das Gender Equality Centre wenden. Diese helfen bei Gesprächen mit dem Arbeitgeber oder im Klagefall dann mit ihren Rechtsanwälten. Auch bei häuslicher Gewalt wird das Gender Equality Centre tätig und vermittelt zum Beispiel eine Notwohnung in akuten Fällen. Es war sehr interessant für mich zu sehen, wie die Einrichtung zusammenarbeiten und wie hilfsbereit die Menschen hier sind.

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16.7.2014 – ich habe mit Ewa den von mir übersetzten Text besprochen. Wir haben viel über die unterschiedlichen Schulsysteme gesprochen und sie war sehr interessiert an dem deutschen Schulsystem. Dann erzählte sie mir, dass sie den gleichen Text gerade in polnisch übersetzt. Beide Übersetzungen werden dann in dem Flyer zu sehen sein.

17.7.2014 – heute stand eine Besprechnung mit Stefanie auf meinem Plan. Wir haben über das Problem gesprochen, dass es recht schwer ist jemanden zu finden, der sich gern interviewen lassen möchte oder Zeit hat. Alle haben Urlaub und sind unterwegs und haben keine Zeit. Aber wir geben nicht auf und schreiben weiter fleißig Mails. In der Hoffnung, dass sich bald jemand finden wird.

18.7.2014 – heute hat mir Ewa mir gleich zwei weitere zu übersetzende Texte in die Hand gedrückt, einen weiteren für das School Department, der diesmal etwas ausführlicher ist und einen zweiten für das Intercultural Centre. Für beide Texte habe ich die ganze nächste Woche Zeit.

19.7.2014 – Wochende! Es ging zusammen mit Esther auf einen kleinen Mittelaltermarkt. Wirklich niedlich gemacht, nur leider hat es dann angefangen zu regnen, das war etwas schade.

So wurde früher der Fisch getrocknet um ihn länger haltbar zu machen.

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Viele kleine Handwerksstände waren aufgebaut.

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20.7.2014- auf zum Nordpolarkreis! Mit einer kleinen Propellormaschine und vier weiteren Passagieren ging es nach Grimsey. Ich hatte super Wetter und eine tolle Sicht auf den Fjord.

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Lundi-Alarm!!!!

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Ich habe auch eine Urkunde bekommen, die belegt, dass ich den Polarkreis überschritten habe.

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eine schöne kleine Insel und ein toller Blick auf Island

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und zum Schluss noch einmal von oben!

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Was für ein toller Ausflug!

21.7.2013 – Wochenende vorbei, die Pflicht ruft! Fleißig saß ich heute über den Texten und habe übersetzt bis mir der Kopf rauchte. Natürlich nur mit dem Hintergedanken, mir ein bisschen freie Zeit für morgen zu ergattern, damit ich einen Ausflug machen kann.

22.7.2013 – heute geht es nach Egilsstadir in den Osten. Und wie immer wenn man gen Osten fährt, kommt man am Goðafoss vorbei.

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Egilsstadir ist eine kleine niedliche Stadt.

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In dem See soll ein Ungeheuer leben, ähnlich wie Loch Ness.

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Eine schöne Strecke, die sich zu fahren lohnt. Vorbei an dem Krater in dem Tom Cruise eine Szene für Oblivion gedreht hat

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vorbei an der Herðubreið

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und andere schöne Landschaften, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten

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und ein weiterer schöner Tag geht zu Ende.

23.7.2014 – heute bin ich bei dem Þjóðskrá Íslands. Registers Iceland registriert eine Reihe von Informationen über die Bewohner Islands und bietet damit zusammenhängende Dienstleitungen wie zum Beispiel den elektronischen Zugriff auf unterschiedliche Register, außerdem stellen sie Zertifikate, spezielle Reisepässe, ID-Karten aus. Weiterhin ist der Register Iceland auch für den Betrieb und die Entwicklung des nationalen Portals Island.is verantwortlich. Auch werden die Preise und Zahlungsmodalitäten von jedem Kaufvertrag in der Land Registry Datenbank gesammelt und für die Berechnung von Wirtschaftsindikatoren genutzt.
Hier muss man auch seine kennitala beantragen, also die Registrierungsnummer, wenn man länger als drei Monate sich in Island aufhält. Sehr interessant, denn das Intercultural Centre arbeitet eng mit dem Register Iceland zusammen, um die Zahl der Einwanderer statistisch erfassen zu können.

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24.7.2014 – da ich am Montag sehr gut vorangekommen bin und sehr viel Text übersetzen konnte, kann ich heute noch einmal einen Ausflug machen. Es geht mit dem Bus in das Hochland, zum Kerlingarfjoll. Hier kann aber kein normales Auto oder Bus fahren, man braucht 4×4 Radantrieb und muss mindestens so hoch wie ein Jeep sein. Denn eine Straße ist es nicht, mehr eine Schotterpiste.

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Erster Halt war in Hveravellir.

Das Denkmal „Gefangene der Freiheit“ ist den Menschen gewidmet, die in früheren Zeiten in das Hochland verbannt wurden, Diebe und Mörder usw.

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Hier gibt es heiße Quellen und wieder blubbert und brodelt es überall.

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Dann ging es weiter Richtung Kerlingarfjoll. Dieser Berg liegt zwischen den zwei großen Gletschern Langjökull und Hofsjökull. Ein tolles Wandergebiet.

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ein ganz besonderes Erlebnis!

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25.7.2014 – heute bin ich wieder zurück zu Esther und Valdi gezogen, das mit den anderen beiden im Haus hat einfach nicht funktioniert.

26.7.2014 – Kuchenbacken steht auf dem Plan, natürlich Schokotorte mit Sahne und Nougat. Dann haben wir noch Freunde von Esther besucht, die vor kurzem auf eine Farm in der Nähe von Akureyri gezogen sind. Ein bisschen Landluft geschnuppert und Tiere gestreichelt und schon war wieder ein Tag vorbei.

27.7.2014 – unser Weg hat uns heute in das Museum Akureyri geführt. Hier wurde vor kurzem dem Museum eine Sammlung Landkarten gespendet. Die Karten reichen bis 1560 zurück. Ich glaube unser Außenminister war sogar vor kurzem hier und hat sich die Karten angesehen. Ich sag euch, was hier in Akureyri los ist!
Aber davor haben wir uns noch mit einem Hamburger und Süßkartoffelpommes gestärkt, unglaublich lecker. Da werden wir definitiv noch einmal essen gehen!

So meine Lieben, es wird Zeit, dass ich euch wieder etwas berichte.

28.7.2014 – heute habe ich noch einmal den Tag Zeit bekommen um die Texte zu formatieren und letzte Fehler zu korrigieren. Das ging alles ganz fix. Am Nachmittag als Esther dann von Arbeit kam, haben wir noch Pilze gesammelt. Die Isländer stehen dem ganzen Pilzthema noch sehr skeptisch gegenüber, immerhing gab es die früher nicht auf der Insel.

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29.7.2014 – heute habe ich mein erstes und wahrscheinlich auch letztes Interview gemacht! Esther hat sich zur Verfügung gestellt. Danach musste ich das aufgenommene Gespräch abtippen und die Fragen in die richtige Reihenfolge bringen.

Ach so und ich habe Trockenfisch probiert, riecht ja bestialisch, war aber ganz okay. Etwas zäh, aber ich habe es mir schlimmer vorgestellt

@Katja- ich dachte schon das wird ähnlich schmecken wie der fermentierte Hai

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30.7.2014 – heute habe ich mit Stephanie über mein Interview gesprochen und wir haben es zusammen ausgewertet, es lief alles ganz gut. Die Antworten werden statistisch erfasst und hoffentlich kann man bald die Frage klären, was Einwanderer in Akureyri glücklich macht.

Am Abend sind Esther und ich noch Essen gegangen. Eshters Chef hat uns eingeladen, weil ein ehemaliger Angestellter zu Besuch in Akureyri ist. Wir sind alle zusammen in das Hof gegangen, sehr sehr leckeres Buffet mit Fisch, Lamm und anderen Leckereien. Es war ein sehr lustiger Abend.

31.7.2014 – heute habe ich Ewa die bisherigen Ergebnisse der Studie mitgeteilt, die aber eher mau ausfielen, da Sommerferien sind und noch nicht viele Interviews gemacht werden konnten. Ich bin gespannt was am Ende dabei herauskommt.

Heute beginnt hier übrigens das Verslunamannahelgina. Von Donnerstag bis Sonntag finden dann in Akureyri viele Sachen statt, zum Beispiel basteln für Kinder oder jeden Abend überall in der Stadt Konzerte. Aber Heute Abend ist noch nichts besonderes auf dem Plan.

1.8.2014 – mein letzter Tag im Intercultural Centre die letzten Dokumente wurden unterschrieben und ausgefüllt. Es hat so viel Spaß gemacht, dass ich gar nicht weg will. Aber ich habe ja zum Glück noch eine Woche Urlaub!

2.8.2014 – das Wetter ist super! Nicole, die Frau von Valdis Bruder hat uns in ihr Sommerhaus eingeladen. Sie ist übrigens auch Deutsche. Wir saßen den Tag in der Sonne, haben Kuschen gegessen und zwischendurch Blaubeeren gesammelt. Was für ein schöner Tag!

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typisch isländisch: den Hund neben oder vor dem Wagen herlaufen lassen.

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Auf dem Rückweg begegneten uns natürlich auch wieder Schafe.

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Regen über Akureyri

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3.8.2014 – heute ist Konzertabend! Die Bühne ist am Wasser aufgebaut und man hat einen tollen Blick in den Fjord und den Sonnenuntergang (ja selbst ich merke dass die Abende dunkler werden)

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und dann Freunde ha! Eythór Íngi ! Teilnehmer des Eurovision Song Contest!

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und am Abend dann noch ein Feuerwerk. Es fühlt sich schon wie ein kleiner Abschied an.

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